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25. März : Busselton

25
März, 2025

Heute steht nach dem Tendern an die Pier des Hafens von Busselton noch eine Weinprobe auf dem Plan – und das bei 34 Grad in der Mittagshitze – Puh!! Hoffentlich kann ich nacher noch einigermaßen sicher in das Tenderboot zurück zum Schiff einsteigen!

Das Tendern dauert heute richtig lang und ist fast schon ein eigener Ausflug. Fast 30 min benötigen wir für die Fahrt vom Schiff zum Pier, aber der Hafen ist hier nicht besonders tief, so dass unsere Magnifica ganz schön weit draußen liegen bleiben muss.

Die mangelnde Hafentiefe führt auch dazu, dass Busselton die längste Seebrücke der südlichen Hemisphäre besitzt mit ca. 1,8 km Länge. Busselton muss über den Seeweg mit allen möglichen Waren versorgt werden und daher müssen die Schiffe eben sehr weit draußen anlegen.

Ein kleiner roter Eisenbahnzug bringt einen zum Ende der Seebrücke und dort findet sich dann auch noch ein kleines Unterwasserobservatorium. Leider haben wir weder für die Zugfahrt und noch für die Ausstellung Zeit, denn wir sind mit einem MSC-Ausflug unterwegs.

Dieser führt uns zunächst in den kleinen Ort Dunnbay, wo wir zumindest einen lange gesuchten Briefkasten finden, um unsere australischen Postkarten einzuwerfen und in der empfohlenen Bäckerei ein Australian Meat Pie probieren können. Nicht so wirklich mein Ding, aber Detlef schmeckts.

Danach geht’s zu einem Leuchtturm. Dieser ist soweit ganz hübsch, wurde bis 1996 sogar noch von drei 3 Leuchtturmwärtern betrieben, bevor dann alles automatisiert wurde. Allerdings wimmelt es hier vor megaätzenden Fliegen. Ich habe sie sofort in Mund, Ohren und Nasen und bin alles andere als begeistert.

Unser Reiseleiter hat für mich einen Zweig abgebrochen, der ein bisschen nach Pfefferminz duftet und mit dem sich durch dauerhaftes Wedeln die Fliegen vortrefflich in Schach halten lassen.

Nichts destotrotz bin ich froh, als es dann zügig durch die wie immer ansprechende Landschaft weiter zur Weinprobe auf ein kleines privates Weingut geht.

Bei 34 Grad im Schatten ist meine Lust auf Alkohol allerdings eher überschaubar und so steige ich nach dem ersten kalten Sauvignon Blanc aus. Die anderen probieren sich aber munter durch die durchaus großzügig eingeschenkten und dem Vernehmen nach auch sehr wohlschmeckenden weißen und roten Weine durch. Insgesamt 8 verschiedene Sorten werden verkostet!

Und das Weingut hat wohl auch schon einige international prämierte Weine hervorgebracht.

Gut gelaunt und abgefüllt führt unsere Tour dann noch über einen Aussichtspunkt, auf dem sich auch Brückenspringer tummeln zurück zum Hafen.

Im Nachhinein hätte es mir insbesondere bei den Temperaturen sicher besser gefallen, den Tag am Strand zu verbringen und die Seebrücke und das Observatorium zu erkunden, das nach Ende unserer Bustour leider schon geschlossen hat und auch der Zug macht für heute Feierabend.

Aber das konnte man vorher ja nicht wissen und insgesamt war der Tag okay. Allerdings glaube ich nicht, dass ich mich Zuhause noch wirklich an Busselton erinnern werde, ausser vielleicht an die Seebrücke und die ätzenden Fliegen !!!!

Silvia

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