06. März : Bay of Island – die zweite : Gastbeitrag von Detlef im Kauri-Wald
Mein Ausflug zu den „Highlights von den Bay of Islands und dem Kauriwald“ sollte um 12:15 beginnen und 4 Std dauern.
Da wir bereits um 16:00 Uhr „alle an Bord“ sein sollten und wir relativ bald am Abzweig zu den Haruru Falls vorbeifuhren, befürchtete ich schon, den Wasserfall zu verpassen.
Wir fuhren also zunächst nach Kerikeri. Hier steht das älteste Steinhaus Neuseelands, ein von den Briten gebautes Lagerhaus, das in der Nähe der alten Missionskirche des ersten Missionars Reverend John Butler errichtet wurde. Die Häuptlinge der beiden dort lebenden Stämme wurden zuallererst in Neuseeland missioniert und wegen des guten Verhältnisses zur Mission später nach Cambridge in England eingeladen und kamen mit Geschenken zurück. So wie ich das verstanden habe, haben die beiden Häuptling auf dem Rückweg in Sydney einen Teil der Geschenke in 300 Musketen getauscht. Sie waren damit die einzigen Maori mit Waffen. Und trotz Missionierung sind sie dann losgezogen, haben weiter fremde Stämme überfallen um die Frauen zu rauben und die Männer zu essen …


Das alles erzählte unsere Maori Reiseleiterin und ihr Mann. Beide auch von verschiedenen Maoristämmem.
Noch heute gibt es Maori, die nicht weiter nördlich als bis Auckland reisen, weil dort noch immer Ihnen feindlich gesinnte andere Stämme hausen ….
Ok. Weiter ging es nach Manginangina zum Kauriwald. Kauri ist ein Hartholzbaum ähnlich den Redwoods in Amerika. Es gibt hier Bäume die 60 m hoch sind. Der Älteste ist 4000 Jahre alt. Sie stehen in einem Wald in dem auch Riesenfarne existieren. Urig. So etwas wollte ich sehen. Überall piepen Vögel – nur sehen kann man sie nicht 😀.






Es ist bereits 15 Uhr. Meinen Wasserfall sah ich bereits wegschwimmen, aber dann kam die Ansage, dass wir die Auflage erhalten haben, dass wir spätestens um 16:30 zurück zu seien hätten. Also auf zu den
Rainbow Falls (Waianiwaniwa). Sehr schön und idyllisch. Es gibt sogar Leute, die im Wasser baden.
Auch hier unsichtbare Vögel .


Zum Glück hatte Silvia ja die Paradieskasarka auf ihrer Tour gesehen.
16:27. Wir sind am Pier. Nehmen das letzte Tenderboot – vor dem der Crew und bürschten zurück.
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