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23. Februar : Moorea

23
Feb., 2025

Nach „langer“ Überfahrt ankern wir vor Moorea und können Tahiti auf der anderen Seite immer noch sehen. Es ist schon wieder ein besonders aufregender Tag für mich, denn ich will heute das erste Mal in meinem Leben schnorcheln gehen.

Wir müssen also wieder tendern. Das Wasser ist ziemlich ruhig, die Hafeneinfahrt scheint auch nicht zu kompliziert – also aus meiner Laiensicht – und in der Tat bringt uns unsere kleine Tenderboot – Flotte auch zügig an Land.

Für den heutigen Tag haben wir unser ursprüngliches Programm mit einer Inselrundfahrt storniert und uns im Sofitel Kia Ora Resort einen Day Pass gebucht. Ich will endlich mal an den Strand und ins Wasser. Wo, wenn nicht hier in der Südsee?

Allerdings ist es gar nicht so einfach, das Resort zu erreichen. Denn die Insel Moorea mit ihren knapp 18.000 Einwohnern hat ein begrenztes Angebot an Fortbewegungsmitteln und die offiziellen Taxis sind eher daran interessiert, den Touristen Inselrundfahrten anzubieten, als normale Transportfahrten vorzunehmen.

Letztlich muss ich mir ein Vodafone – Tagesticket besorgen, um mit dem Hotel Kontakt aufnehmen zu können und um eine Abholung vom Hafen zu bitten. Zum Glück klappt das in endlicher Zeit und als die Taxifahrerin am Hafen vorfährt, schließt sich uns spontan noch ein weiteres Paar an, die auch zum Resort wollen und mehr als happy sind, dass sie eine Transportmöglichkeit gefunden haben. Da die Fahrt pro Strecke 50 USD kostet, halten sich so die Kosten für alle auch noch in Grenzen. Wir verabreden mit der Taxifahrerin auch gleich noch den Rücktransport und sind so auf der sicheren Seite.

Das Sofitel Resort liegt super schön an einer Lagune und wir können an den kleinen Riffen sogar mit bloßem Auge kleine bunte Fische in den Korallen entdecken, sogar 2 Clownfische sind dabei. Trotzdem probiere ich natürlich meine Schnorchel-Vollmaske aus und bin begeistert, wie normal ich unter dieser Maske atmen kann, ohne Panik-Momente.

Ich bin wirklich fast ganz alleine in der ca. 28°C warmen klaren Südsee, sehe traumhafte Natur im Wasser und um mich herum und kann es gar nicht fassen, dass ich das erleben darf. Nicht zum ersten Mal auf dieser Reise versalze ich das Meer noch ein bisschen mehr durch ein, zwei Freudentränchen. Detlef hingegen glaubt, dass er ein bisschen Sonne doch auch kurze Zeit ohne Schwimmshirt und Sonnencreme vertragen kann. Diese Entscheidung wird er in den nächsten Tagen noch sehr bereuen. Ich habe ihn übrigens daraufhin gewiesen, dass er sich doch was überziehen solle. Nicht, dass mir hier Versäumnisse nachgesagt werden ….

Zum Day Pass gehört auch ein 2 Gänge-Menü mit einer Flasche Wasser und einem Kaffee. Hier überzeugt nicht nur die Lage des Restaurants innerhalb des Resorts, sondern definitiv auch die Qualität des Essens.

Wir ziehen noch eine weitere Runde durch Resort und Wasser – dieses Mal übrigens alle mit Schwimmshirt – und genießen die Schönheit der Lagune.

Detlef macht mit seiner kleinen neuen Unterwasserkamera die ersten Fotos, leider zeigt das Display nie an, was man gerade vor Linse hat und da die Kamera recht klein ist, ist das leider auch manchmal der eigene Finger.

Viel zu schnell müssen wir dann wieder Richtung Hafen aufbrechen – schließlich wartet unser Taxi. Am Hafen gibts noch ein Foto mit einer einheimischen Musikergruppe – da kann doch selbst ich fast mal schlank aussehen 😉 ….

Und dann bringt uns das Tenderboot zurück an Bord mit toller Aussicht von unserem Balkon.

Beim Abendessen werden die männlichen Tischnachbarn und unsere wunderbaren Kellner den weiblichen Gästen in der Aufmerksamkeit ein wenig untreu , denn diese bildschönen jungen Frauen waren zu einer Show-Vorführung in Tahiti an Bord gekommen und genießen noch den letzten Abend an Bord direkt an unserem Nachbartisch.

Da ich beim Mittag leider die Hälfte des Essens gar nicht geschafft habe, ist in meinem Magen mittlerweile wieder Platz für eine Scheibe blauen Marlin vom lokalen Fischangebot – köstlich gebraten. Manchmal hat das Essen hier an Bord echt Sterne Qualität (und ansonsten ist es insgesamt auch sehr lecker), aber das hier war wirklich ein Highlight.

Das war es jetzt mit French-Polynesia und wir sind mit einem weiteren Seetag auf dem Weg zu den Cook-Inseln Aitutaki und Rarotonga.

Silvia

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