10. Februar : Santiago de Chile
Heute klingelt um 5:15 Uhr der Wecker. um 07:25 ist Treffen im Theater, um mit einem MSC-Ausflug nach Santiago de Chile zu fahren.
Es handelt sich um einen upgegradeten inkludierten Ausflug, allerdings klingt dessen Beschreibung so semi spannend. Man braucht mindestens 2 Stunden bis Santiago, das machen wir lieber nicht auf eigene Faust, schließlich müssen wir pünktlich zur Abfahrt um 18 Uhr rechtzeitig auf dem Schiff sein und wollen nicht dem Schiff vom Hafen aus hinterherwinken.
Und in der Tat handelt es sich um seeehr viel Bus fahren, mit einem Stopp am Plaza de Armas – dem Hauptplatz von Santiago, wo wir 45 min Pause haben, die man aber fast nicht braucht, denn eigentlich gibt es nur eine sehr schöne Kathedrale





und ein altes Postamt zu sehen




Der Platz an sich ist auch noch ganz nett, inklusive einer Art „Speaker’s Corner“, wo auch tatsächlich jemand gerade eine Rede hält, aber wir haben insgesamt schon Eindrucksvolleres gesehen.





Dann geht es zum Mittagessen zu den „Guten Jungs“. Eine riesige Lokation, wo bestimmt 10 Busse einfallen und sicher noch mindestens weitere 20 Busse Platz hätten. Es gibt als Aperitif einen Pisco Sour, ein 3 Gänge-Menü, jede Menge Rot- und Weißwein, Wasser und Kaffee und überraschend tatsächlich alles von ordentlicher Qualität.




Drei bemitleidenswerte Musiker versuchen derweil auf der Bühne gegen das Geschirrgeklapper anzusingen.
Bemerkenswert sind auch die Wandverzierungen in den Toiletten – bei den Damen finden sich entsprechende Herren – Wer’s braucht ….



Danach fahren wir als Sightseeing Highlight durch die Neustadt – man fühlt sich wie in FFM


Und dann geht’s noch auf einen sehr hübschen kleinen Handwerker-Markt „Los Dominicos“, der wie ein kleines Dorf angelegt ist. Dort wäre ich gerne noch länger als nur 40 min geblieben.





Aber wir müssen ja noch unsere lange Heimfahrt antreten. Wenigstens ist diese landschaftlich sehr schön, an vielen Weinanbaugebieten vorbei.

Wir sind um 17 Uhr dann wieder auf dem Schiff und können sagen, die Hauptstadt Chiles mal gesehen zu haben. Aber meine Begeisterung hält sich in Grenzen.
Es ist natürlich auch ein Unterschied, ob man in großen Gruppen im Bus unterwegs ist oder mit einem privaten Guide wunderbare versteckte Ecken erkunden darf.
Wir werden auf dieser Weltreise eben immer wieder beides erleben.
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